Das Projekt hnnVR.art hat eine Plattform für geschlossene Ausstellungen entwickelt, sodass ihr auch während Corona Kunst und Kultur genießen könnt. Hier sind aktuell unter anderem Ausstellungen zu dem Projekt #30urbanactions und ein digitaler Rundgang im Keller Drei zu entdecken.

hnnVR.art

Auf der Website hnnVR.art haben Max und Vincent, zwei engagierte Menschen, digitale Rundgänge für unterschiedliche Ausstellungen in Hannover eingerichtet.

Warum? "Durch die Corona-Krise wurden alle Veranstaltungen bis auf weiteres auf Eis gelegt. So kam uns die Idee, die Ausstellung zu digitalisieren. Daher bauen wir eine Webseite, die es ermöglicht, entfallende Veranstaltungen im Netz zu erleben. Die ersten 360Grad-Bilder wurden aufgenommen und in eine digitale und interaktive Karte der Galerie eingebaut. So machen wir die Ausstellung auch für Zuhause erlebbar.
Wir können uns vorstellen, dass auch andere Museen und Galerien Interesse an Veranstaltungsalternativen im Netz hätten und würden ihnen die Möglichkeit dazu gerne anbieten. Da Hannover in Zukunft Kulturhauptstadt werden will, sind innovative Ideen gefragt. Zudem sehen wir in unserem Projekt auch eine Lösung für Kultureinrichtungen, die nicht barrierefrei zugänglich sind, um allen Bürger*innen den Besuch der Ausstellung möglich zu machen. Außerdem sind digitale Aufnahmen von Orten möglich, die nicht begehbar sind."

Vincent und Maximilian haben mit hnnVR.art ein Projekt erschaffen, welches Kultureinrichtungen die Möglichkeit gibt, ihre Ausstellungen zu veröffentlichen. Neben diesem Aspekt spielt für die beiden auch generell die Digitalisierung und Archivierung von Kunst eine wichtige Rolle. Durch hnnVR.art hat jede*r die Möglichkeit Kunst zu erleben, so auch Menschen, die durch körperliche Einschränkungen ansonsten vielleicht nicht dazu in der Lage wären.

Auch soll die Website als Plattform ausgeweitet werden und zum Beispiel virtuelle Einblicke hinter die Kulissen der Kunstschaffenden geben. Ein weiteres Ziel wäre eine Ausstellung an einem normalerweise für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Ort zu schaffen, welche quasi exklusiv digital erlebt werden kann.

Zum Team: Max und Vincent haben sich auf dem Snntg-Festival kennen gelernt, wobei Max einer der Initiatoren des Festivals ist. Vincent ist der Gründer vom Mapping- und Bühnenbaukollektivs noSignal und Teil des Künstlerkollektivs Generator Projekt.

Projektbeschreibung

Weitere Bestätigte Förderungen