Wir betreiben einen Nachbarschaftsladen in einem Ladengeschäft im Erdgeschoss der Königsworther Straße 20. Der Laden ist ein nachbarschaftlich selbstorganisierter Raum: ein gemeinschaftliches Wohnzimmer als Treffpunkt für die Nachbarschaft, ein Ort für Zusammenkünfte, Projekte, Initiativen und Aktivitäten - von Nachbar*innen, für Nachbar*innen.

Nachbarschaftsladen Kö20

Der Nachbarschaftsladen Kö20 soll ein Ort sein, an dem sich die Nachbarschaft begegnen und aktiv werden kann. Der Raum soll offen stehen für alle Anwohner*innen der Königsworther Straße, sowie den direkt von der Königsworther Straße abgehenden Seitenstraßen. 

Nachdem zu Beginn (Anfang 2019) über 60 Nachbar*innen an den Treffen teilgenommen haben und sich in die Entwicklung einbringen wollten, ist das Programm und die Nutzung über den Sommer 2019 leider zurückgegangen. Grund dafür ist vor allem die mangelnde Kapazität, regelmäßig ehrenamtliche Treffen zu koordinieren. Klar wurde, dass die Organisation des Ladens sich in dieser Anfangsphase nicht ehrenamtlich stemmen lässt. Aktuell ist ein Gruppe von etwa 20 Menschen im Laden aktiv. Der Raum hat aber in der Vielfalt und Häufigkeit der Nutzung noch nicht sein Potential ausgeschöpft. 

Daher wird der Nachbarschaftsladen Kö20 als Pilot der Gesellschaft für außerordentliche Zusammenarbeit mit einer 450 Euro Stelle und Zuschüssen für den Ausbau des Raumes für 6 Monate gefördert, um die Startphase bis zur regelmäßigen Nutzung und öffentlicher Sichtbarkeit gut meistern zu können.

Durch die finanzielle Unterstützung soll eine bessere Erreichbarkeit sowie die aktive Ansprache der Nachbarschaft ermöglicht werden, die wiederum soll sich die Aktivität im Laden ab Anfang 2020 schließlich sichtbar erhöhen.

Zunächst wird die 450 €- Stelle besetzt und mit den Umbaumaßnahmen im Laden begonnen. Die Stelle wird einmal pro Woche eine Sprechstunde im Laden einrichten und nach außen kommunizieren, sodass Interessierte nicht nur einen festen Ansprechpartner, sondern auch feste Zeiten haben, in denen der Laden „besetzt“ ist. Nach dem Ladenumbau soll mit einer aktiven Ansprache und Aktivierung der Nachbarschaft begonnen werden. Zudem soll ein monatliches Plenum wieder stattfinden.

Darüber hinaus soll ein tragbares Geschäftsmodell entwickelt werden, sodass der Laden nach den sechs Monaten in der Lage ist, sich selbst zu tragen. Selbstverständlich sollen dabei keine Gewinne im Laden erwirtschaften, sondern vielmehr ein solidarisch und kollektiv organisiertes Finanzierungsmodell erarbeiten, sodass der Laden sich in Zukunft selbst tragen kann und nicht mehr auf Förderung angewiesen ist.


Zwischenstand April 2020

Begonnene Öffentlichkeitsarbeit auf Facebook, Instagram und per Newsletter, eine Website ist in Arbeit.

Sonderveranstaltungen:

  • POP Up Vintage Stores (ca. 1x monatlich)
  • Ausstellungen
  • Team Meetings
  • Jam Sessions
  • im Rahmen des Black*His*Her*Story Month hat der ISD Hannover den Raum genutzt

regelmäßige Veranstaltungen:

  • Montags: 17-19 Uhr Info-Montag, triff jemanden der*die dir Fragen beantwortet zum Raum und der möglichen Nutzung
  • Dienstags: ab 19:30 Uhr Spieleabend
  • Mittwochs: ab 18:00 Uhr Yoga

Wie kannst du unterstützen:

Der Nachbarschaftsladen ist noch weit entfernt von seiner mögliche Auslastung, gerne können Menschen sich melden mit Ideen, Tatendrang und Veranstaltungsvorschlägen.
Gerade an Wochentagen ist der Raum vormittags weitestgehend ungenutzt und bietet Raum für diene Ideen.

Melde dich bei Sven oder Jeanne unter hallo@koe-20.de

Projekt-Start
1/1/2020
Projekt-Ende
6/30/2020

beschreibung

ablauf

Weitere Piloten in Arbeit