RAUMWAGEN

Was ist der Raumwagen?

Der Raumwagen soll ein straßentaugliches Mobil werden, das möglichst alle der genannten Bedarfe der ersten 10 Initiativen abdeckt und möglichst autark an allen Orten einsetzbar ist. Die Grundlage für dieses Mobil wird entweder ein großer Anhänger, auf den aufgebaut wird, oder ein umgebauter Bus, Zirkuswagen, Sprinter oder LKW, darstellen.

Was ist die Perspektive?

Die Raumflotte ist der Name des Systems, das wir Stück für Stück implementieren wollen. Der erste Baustein der Raumflotte wird der Raumwagen sein. Zusätzlich wird die digitale Infrastruktur der Raumflotte entwickelt, die das reibungslose Teilen des Raumwagens ermöglicht.

Dazu gehört ein gemeinsamer Terminkalender und ein Buchungssystem. Die Raumflotte wird in Zukunft durch weitere mobile Werkzeuge der Stadtentwicklung ergänzt, die andere Schwerpunkte haben. Die digitale Infrastruktur wird dann immer weiter ausgebaut, um für die größer werdende Raumflotte ein ideales Buchungs-, Kommunikations- und Vernetzungswerkzeug darzustellen. Die Raumflotte wird im Laufe des Projektes über die Pionierprojekte der Stadtgesellschaft geöffnet und ergänzt die Infrastruktur unserer Stadt. Darauf aufbauend wird die Raumflotte im nächsten Schritt auch außerhalb der ‘Gesellschaft für außerordentliche Zusammenarbeit’ kostengünstig zur Vermietung angeboten.

Zentrale Bestandteile für den RAUMWAGEN sollen sein:

Eine Mobile Werkstatt (Fokus auf Holzwerkstoffe) als eine Keimzelle und wichtige Infrastruktur für den Aufbau von Projekten, ist die mobile Werkstatt ein Hub der soziales Zusammenkommen durch das handwerkliche Produzieren fördert.

Eine mobile Küche – Eine Kochzeile, um ein mobiles Kaffee, ein gemeinsames Essen oder Workshops zum Thema Ernährung abzuhalten. Denn die niedrigschwelligste Art der Zusammenkunft ist und bleibt das Essen.

Mobile Hub für Veranstaltung – Eine ausklappbare Bühne, eine integrierte Leinwand, ausklappbares Mobiliar, eine Soundanlage und ein Bartresen bilden das Grundgerüst, um jede Art von Veranstaltung im kleinen Rahmen zu realisieren.

Mobiler Arbeitsraum – Der Raumwagen soll einen Arbeitsraum für bis zu 15 Menschen herstellen. Dies ist im endgültigen Entwurf zu klären und kann wahrscheinlich nur durch Klapp-, oder Falttechniken erzeugt werden.

Die grundlegende Infrastruktur

Ein großes Problem für viele der Projekte im öffentlichen Raum, aber auch auf unterentwickelten Brachflächen ist es, wie man Zugang zu Strom, Wasser und Internet bekommt. Der Raumwagen soll vollkommen autark funktionieren. Dafür soll eine Solaranlage auf dem Dach mit einer großen Batterie, mobiles WLAN, eine Lichtanlage, sowie eine mobile Komposttoilette integriert werden.  

PHASE 1: Konzeption, Vorentwurf, Netzwerken und Vorbereitung - 31. Januar 2019

PHASE 2: Entwurf, Kostenberechnung, Fundraising, Sponsorships, Ausführungsplanung und Vorbereitung - 1. Februar - 31. März 2019

PHASE 3: Vorbereitung, Sponsorships, Einkauf, Umsetzung - 01. April - 31. Mai 2019

Phase 1

Hier geht es darum das Konzept des RAUMWAGEN endgültig zu fassen, niederzuschreiben und für die Planung und Zusammenarbeit mit der Universität vorzubereiten.

Termine

Donnerstag den 10. Januar um 17.00 Uhr gibt es das nächste Arbeitstreffen der AG RAUMWAGEN. Thema: Endgültige Konzeption

Donnerstag den 24. Januar 17.00 Uhr ein weiteres Arbeitstreffen der AG RAUMWAGEN. Thema: Vorbereitung für die Zusammenarbeit mit der Universität.

Phase 2

Hier geht es darum den Raumwagen zu entwerfen, ausführungsreif durchzuplanen und daraus eine Kostenkalkulation zu erstellen. Mit diesen Grundlagen soll das Fundraising gestartet werden. Zusätzlich zu den Mitteln der einzelnen Initiativen, brauchen wir wahrscheinlich weitere Mittel. Diese sollen aus den Fördertöpfen der Stadt Hannover und der Region, aus Sachspenden und/oder aus Sponsoring durch Produzenten beigesteuert werden.

Das IEK (Institut für Entwerfen und Konstruieren der Fakultät für Architektur und Umweltplanung) und die ‘Gesellschaft’ werden voraussichtlich ein Seminar (Wintervision) in den Semesterferien (voraussichtlich im März) veranstalten, welches zum Ziel hat, den RAUMWAGEN ausführungsreif zu planen. An diesem Seminar werden wir uns beteiligen und zusammen mit den Professoren und den Studierenden ein innovatives Ergebnis erzeugen.

Phase 3

Es geht um die Umsetzung! Bis End Mai wollen wir den Raumwagen gebaut haben. Neben der Suche nach dem geeigneten Bauplatz (Unihof+Werkstatt, Hafven, Platzprojekt) ist die Vorbereitungsphase entscheidend. Guter Einkauf und Vergabe der Produktion von Bauteilen, die nicht selbst gefertigt werden können usw.

Darüber hinaus wird auch die Umsetzung vom IEK begleitet. Die ‘Gesellschaft’ wird in Kooperation mit den mitwirkenden Initiativen und dem IEK die erste Building Design Study veranstalten und die Studierenden die Umsetzung selbst in die Hand nehmen lassen.